Was bedeutet Verhinderungspflege – und was haben meine Familie und ich davon?

Jederzeit können Sie – ob als pflegebedürftig im gesetzlichen Sinne anerkannt oder nicht – sich bei der Katholischen Sozialstation Freiburg Unterstützung, Versorgung und Begleitung sichern, wenn ihre Familienangehörigen Ihre Pflege nicht mehr oder zeitweise nicht übernehmen können – wegen eines längst fälligen Urlaubs, einer Erkrankung der Person, die Sie unterstützt oder wegen einer Kur. Doch wenn ihre Pflegebedürftigkeit im gesetzlichen Sinn seit mehr als sechs Monaten anerkannt ist, dann können Sie die Katholische Sozialstation anfordern, ohne die gesamten Kosten dafür selbst tragen zu müssen. Denn jetzt können Sie bei der Pflegekasse die sogenannte „Verhinderungspflege“ beantragen, die dann für die Kosten unseres Einsatzes bis zu einer bestimmten  Maximalhöhe eintritt – bei der Antragstellung helfen wir Ihnen gerne. Voraussetzung ist, dass Ihre Pflegeperson infolge Krankheit, Urlaub oder aus sonstigen Gründen (z. B. Geburtstage, Arzt-/Frisörbesuche) „an der Pflege gehindert ist“. Die Verhinderungspflege kann sowohl stunden- als auch tage- und wochenweise bis zu einem jährlichen Maximalbetrag von 1612.-€ in Anspruch genommen werden – ein Anspruch, den Sie nicht entfallen lassen sollten, den er hilft dabei, die Familie zu entlasten und Sie in der Zeit der Abwesenheit Ihrer Pflegeperson sicher und umsichtig versorgt zu wissen.

Zuletzt aktualisiert am 18.09.2017 von Almut Müller.

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